Erzähl Geschichten, die begeistern.
School of Stories
Meine Story

Meine Story

Das bin ich: Anna – Autorin, preisgekrönte Medienforscherin, Werbetexterin und zertifizierte Dramaturgin. Daneben auch Kindskopf, Workaholic, eissüchtig und naturverliebt. Vor allem aber jemand, der an die Kraft von guten Geschichten glaubt – und an die Menschen dahinter. Deshalb habe ich die SCHOOL OF STORIES gegründet. Dies ist ein Ort für alle Menschen, die den Kopf voller Flausen und das Herz am rechten Fleck haben. Die ihre Kreativität entfalten, (besser) schreiben lernen und die Storytelling-Techniken erwerben wollen, die für sie nützlich sind. Seit rund zehn Jahren arbeite ich im Bereich des kreativen Schreibens und Konzipierens und freue mich immer wieder über die Zusammenarbeit mit kreativen Köpfen wie dir. Lass uns deine Flausen sammeln und daraus eine Geschichte machen, die andere in ihren Bann zieht.

Es war einmal ein Mädchen,

… das hatte viel Fantasie und den Schalk im Nacken. Außerdem liebte sie Worte und Bilder, Geschichten und Lieder und alles, was sonst noch die Vorstellungskraft beflügeln konnte. Deshalb fasste sie drei mögliche Berufe für später ins Auge:

a) Zirkusartistin mit musikalischen Einlagen

b) Comiczeichnerin

c) Journalistin oder sonst was mit Schreiben.

Das mit dem Zirkus gab sie bald auf, denn sie erwies sich beim Geräteturnen als phänomenal (!) unbegabt. Dafür ging sie nach der Schule zur Uni und studierte Literaturwissenschaften. Aber als sie damit fertig war, sah es im Comiczeichner- und Journalistinnen-Metier nicht rosig aus. Also ging sie dorthin, wo kreative Köpfe schnell Jobs finden: ins Marketing. Sie fing bei einem hippen Unternehmen an, das nicht mehr ganz Start-up war. Und zwar im Content Marketing. Denn da schreib man ja auch. Dachte sie. Sie mochte das Brainstormen, die vielen bunten Zettelchen und vor allem das Konzipieren von Inhalten, die eine Wirkung bei anderen Menschen erzielten. Als Hobby schrieb sie außerdem Film- und Literaturrezensionen für den Blog einer Freundin und zollte ihrer Leidenschaft für Geschichten so einen kleinen Tribut.

Bald wurde sie befördert und alles hätte so weitergehen können, wäre da nicht ein nicht ganz so perfekter Chef gewesen – und ein Gefühl der gähnenden Leere in ihrem Bauch. Die andere Seite des Marketings ging ihr auf die Nerven: die langweiligen Worthülsen, das leere Werbegewäsch, die übertriebenen Slogans, die auch bei der hundertsten noch so lauten Wiederholung niemanden überzeugten. Da lief etwas definitiv ganz falsch.Das Mädchen erinnerte sich daran, dass sie doch eigentlich etwas machen wollte, das die Fantasie beflügelte, das Menschen begeisterte und inspirierte.

Das tat sie im Marketing nicht, jedenfalls nicht in dieser Form von Marketing. Also kehrte sie der Branche – buchstäblich – den Rücken zu. Sie ging in die Werbeforschung und betrieb Werbeaufklärung für schutzbedürftige Konsument*innen, zu denen sie (Fantasie, Schalk im Nacken) stets einen guten Draht hatte: Kinder. Sie arbeitete für eine NGO, hielt Vorträge über Werbung und deren Wirkmechanismen und entwickelte preisgekrönte E-Learning-Materialien und Kampagnenfilme zur Werbekompetenzvermittlung an Schulen. Das gab ihr das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun – und die Gelegenheit, das zu machen, was sie eigentlich immer hatte tun wollen: Geschichten mit Sinn erzählen. Aber auch hier stellte sie fest, dass etwas fehlte: Das Anwenden von Storytelling-Techniken für rein pädagogische Zwecke kam ihr beengend vor.

Um ihr Spielfeld zu erweitern, machte sie eine Weiterbildung zur Cross-Media-Gestalterin, wo sie dann doch einen Comic entwickelte. (Ihre Zeichenqualitäten hatte sie allerdings seit der sechsten Klasse sträflich vernachlässigt und sie hielt den Comic lieber in der digitalen Schublade versteckt.) Sie belegte einen Cutter-Kurs, entdeckte ihre Liebe zum Film neu und stellte dabei eins fest:

Das Medium an sich ist zweitrangig. Was wichtig ist, ist die Story.

Vom Buch zum Film

Also beschloss sie, ein Buch zu schreiben, und zwar für die anspruchsvollste Leserschaft überhaupt: Kinder. Über ein Stipendium gelangte sie in ein Autorenprogramm für Kindermedienschaffende und schrieb ihren ersten Kinderroman, einen Roman, von dem viele sagten: zu kompliziert. Zu heikel. Zu neu. Aber sie schrieb ihn, weil sie ihn schreiben musste. Manchmal packt dich eine Idee so fest am Schopfe, dass sie dich einfach nicht loslässt. So war es mit dieser Geschichte.

Beim Pitching war sie nervös. Eine Story, die angeblich unverkäuflich ist … Konnte das gut gehen? Es ging gut. Aber anders als sie dachte: Statt einem Buchvertrag hatte sie bald einen Deal mit einer Filmproduktionsfirma in der Tasche, die ihren Stoff genauso verstand, wie sie ihn gemeint hatte. Und es störte sie nicht im Geringsten, dass er kompliziert, heikel und neu war. Im Gegenteil: Sie mochten ihn genau deswegen.

So kam das Mädchen, das natürlich längst Frau war, zum Film. Sie machte erneut eine Weiterbildung und wurde Dramaturgin. Als sie ihr erstes Drehbuch konzipierte, wusste sie: Das ist Liebe. Das ist, was ich machen will. Storys schaffen, die zünden. Mit Tiefgang. Mit Gehalt. Mit lebendigen Bildern. Und damit viele Menschen ansprechen.

Die gute Seite des Marketings

Und so kam es, dass ich heute als Autorin für verschiedene Medienformate arbeite und Lerninhalte für andere (angehende) Storyteller anbiete. Auf meinem verschlungenen Weg dahin habe ich immer wieder eins gemerkt:

Marketing ist nicht schlecht und auch nicht per se doof. Richtig eingesetzt kann es Autor*innen helfen, ihre Stoffe an die Frau oder den Mann zu bringen: Verlagshäuser, Leser*innen, Fernsehsender, Produzent*innen. Und es ist absolut möglich, die eigene Authentizität und Würde dabei zu bewahren – sowohl als Verkäufer*in als auch als Käufer*in.

Umgekehrt können ausgebildete Storyteller dem Marketing ganz enorm weiterhelfen: Denn ohne Content läuft heute nichts. Und ohne Storytelling gibt es keinen Content, der andere begeistern kann.

Hinter jeder Corporate Identity, Marken- oder Produktgeschichte steht Storytelling als Grundgerüst.

Natürlich sind grafische, markenstrategische und technische Elemente bei der Markenbildung auch wichtig. Aber ohne eine solide erzählerische Basis stürzt jedes noch so schillernde Marketingkonstrukt irgendwann in sich zusammen. Oder – schlimmer noch: Es wirkt einfach leer und unüberzeugend.

Deshalb bin ich froh, dass ich in beiden Bereichen, im kreativen Schreiben wie im Marketing, Fuß gefasst habe. Dieses kombinierte Wissen möchte ich in meinen Kursen weitergeben, um anderen Menschen dabei zu helfen, ihre Vision publikumswirksam in eine Geschichte zu fassen.

Geschichtenerzählen ist wie eine Schatzsuche

In der Zusammenarbeit mit anderen Autor*innen habe ich außerdem immer wieder erfahren, was für einen gigantischen Spaß es macht, die Arbeit anderer wachsen zu sehen und dabei zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Dabei ich mit Begeisterung verstanden:

Jede Story ist anders, jede Story hat etwas Besonders. Und jeder Mensch, der diese Story erzählt, erzählt sie in seinen eigenen Farben, Worten und Tönen.

Das nennt man Handschrift. Und ich habe im Austausch mit vielen anderen Schreibenden nicht nur meine eigene gefunden, sondern es auch genossen, die anderer zu entdecken.

Für mich ist die dramaturgische Arbeit wie eine Schatzsuche. Denn jede Story hat einen Kern. Er ist schon da. Sicher. Man muss nur wissen, wie man ihn freilegt. Und genau dieses Wissen möchte ich an Leute weitergeben, die wie ich eine Leidenschaft für gute Ideen, Geschichten und Visionen haben.

Klingt gut? Dann lass uns zusammen auf Schatzsuche gehen und den Kern deiner Story finden!