School of Stories
Über uns: Geschichte in fünf Akten

Über uns: Geschichte in fünf Akten


Das bin ich, Anna: Writeaholic, Naturverliebte und (ziemlich oft auch) Kindskopf. Außerdem Autorin, Dramaturgin und Literaturwissenschaftlerin. Als so genannte „Scanner-Persönlichkeit“ fiel es mir lange schwer, mich für einen Beruf zu entscheiden. Die Welt ist schließlich auch so spannend!
Doch zu meinem großen Glück tue ich heute genau das, was mir am meisten Freude macht: Schreiben, gestalten und andere Kreative bei der Verwirklichung ihrer Projekte unterstützen. Hier kannst du lesen, wie es dazu kam.

HALLO UND HERZLICH WILLKOMMEN!

Akt 1: Ein Junge und sein Floß

Mein erstes Buch habe ich im Alter von sechs Jahren in ein zerfleddertes Schulheft geschrieben. Darin ging es um einen Jungen und sein Floß. (Dass ich dabei „Die Abenteuer von Tom Sawyer“ nahezu 1:1 nacherzählt habe, war mir damals nicht bewusst – ich schwöre es!) Das war der Beginn einer großen Liebe: meiner Liebe zu Geschichten. Auch als ich größer war, blieb ich ihr treu und studierte zwei Sprachen und Literaturwissenschaften.

Nach der Uni ging es schnurstracks in den ersten Job als Online-Redakteurin, wo ich bald eine leitende Funktion bekleiden durfte. Das Team war wundervoll, das Jonglieren mit Inhalten gefiel mir auch – aber: Der Job war mir nicht kreativ genug und das Marketingsprech ging mir immer stärker auf den Keks. Also gönnte ich mir eine kreative Schaffenspause und stieg in den Zug nach Frankreich. Dort durfte ich auf einem Permakulturhof helfen und entdeckte meine zweite große Liebe wieder: die Natur. Zwischen Kürbissen, Walnussbäumen und selbstgebauten Gewächshäusern merkte ich, dass ich freier arbeiten wollte, als es in einem 08/15-Büro möglich ist.

… da war doch noch was: meine Liebe zu Geschichten.“

Also wurde ich freie Autorin. Und siehe da – dank meines superhilfreichen Netzwerks aus der Angestelltenzeit klappte das wie am Schnürchen. Ich schrieb vor allem Werbe- und Informationstexte für kunterbunt gemischte Menschen, Medieneinrichtungen und Unternehmen. Das Ganze hätte so weiterlaufen können, aber – da war doch noch was: meine Liebe zu Geschichten. Zum Spaß beteiligte ich mich mit Buch- und Filmrezensionen an einem Blog und merkte dabei, dass es mich noch immer mit geballter Kraft zum kreativen Schreiben und Erzählen hinzog. Im Buch. Im Film. Multimedial.

Akt 2: Vom Kindercomic bis zum Drehbuch

Also probierte ich was Neues und absolvierte eine Weiterbildung in Cross-Media-Gestaltung. In diesem Rahmen konzipierte ich einen interaktiven Weltall-Comic für Kinder. Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Ich will jetzt nicht nur im stillen Kämmerlein Geschichten machen, sondern meinen Beruf darauf ausrichten. Außerdem spürte ich, dass ich vor allem für die Zielgruppe erzählen wollte, mit der ich mich (Thema Kindskopf) schon immer prima verstanden hatte: Kinder.

Ich wechselte in die Medienpädagogik, wo ich ein spannendes Projekt zum Thema Werbeaufklärung für Schulen umsetzen durfte. Es ging um Unterrichtsmaterialien in Form von Texten, Spielen, Quizzes, Filmen, Hörbüchern – mein Multimediaherz machte Luftsprünge. Das Projekt machte nicht nur mir Spaß, sondern auch den Kindern und der Fachjury. Nach Publikation unserer Forschungsergebnisse bekam unser Projekt zwei Auszeichnungen des renommierten Comenius-EduMedia-Awards. Und ich? War nun wirklich sicher, dass ich vor allem für Kinder schreiben will.

… der Moment, in dem mir klar wurde: Ich will jetzt nicht nur im stillen Kämmerlein Geschichten machen, sondern meinen Beruf darauf ausrichten.“

Also bewarb ich bei der Akademie für Kindermedien, einem großartigen Stipendiatenprogramm für Kindermedienschaffende. 2019 durfte ich dabei sein und „Regenbogenräuber“ entwickeln, eine diverse Abenteuergeschichte für Kinder ab 10, die ich beim ersten, wackligen Pitch meines Lebens an eine bekannte Kinderfilm-Produktionsfirma verkaufen konnte. Juhu? Eigentlich schon! Doch die Wege beim Film sind lang und holprig – bis es vom Drehbuch zum Dreh kommt, können Jahre vergehen. Dann noch die Pandemie – ich nutzte den Lockdown, um mich neu zu sortieren.

Akt 3: Ein eigener Verlag

Mit Hilfe eines „Coronastipendiums“ für Künstler gründete ich den URKNALL-Verlag und publizierte mein erstes Vorlesebuch „Zuhause kann so vieles sein“. Dabei lernte ich die Hürden des Verlagswesens kennen und überwinden …

Bei all dem Spaß meiner kreativen Entfaltung fehlte mir aber eins: die Zusammenarbeit mit anderen Autor*innen, das gemeinsame Ideenspinnen, -verwerfen und -modellieren. So nahm die Idee zur SCHOOL OF STORIES in mir Gestalt an: ein Ort der Begegnung und des Austauschs für (angehende) Geschichtenerzähler*innen und Kinderbuchautor*innen, digital und unabhängig von vielen äußeren Umständen.

Akt 4: Gemeinsam schreibt es sich besser

Aber ich bin extrem wissbegierig … Also kam zunächst einmal eine Ausbildung als Dramaturgin an die Reihe. Ich schrieb erste Drehbücher und merkte in meinen Kursen immer wieder: Gemeinsam schreibt es sich viel runder, kreativer und ja, auch besser.

Es gibt keine gute Geschichte, in der nur eine Figur vorkommt. (Zumindest kenne ich keine.) Jeder Held hat Weggefährten, die ihn ein Stück weit begleiten, ihm Hinweise geben oder ihn zu neuen Erkenntnissen inspirieren, damit er sein Ziel erreicht. So ist das auch beim Schreiben. Bei jedem Autor*innen-Programm, bei dem ich mitgemacht habe, war ich immer wieder beseelt von der Magie des Austauschs, die dort passiert.

Es gibt keine gute Geschichte, in der nur eine Figur vorkommt.“

Jede Geschichte hat einen (meist tief verbuddelten) Kern. Er ist schon da. Sicher. Man muss nur wissen, wie man ihn freilegt. Das kann man natürlich ganz alleine mit nur einer Schaufel versuchen. Vielleicht klappt es. Vielleicht nicht. Oder man holt sich Hilfe und lässt andere mitanpacken. Variante 2 macht jedenfalls nicht nur mehr Spaß, sondern führt auch schneller zum Ziel – und darüber hinaus. Natürlich schreibt jede*r Autor*in seine Geschichte, so wie er oder sie sie erzählen will. Aber vielfältige Perspektiven helfen uns ganz enorm, unseren Weg dorthin zu finden.

Akt 5: Dein Projekt in der School of Stories?

Und so gründete ich die School of Stories. Hier helfe ich Menschen dabei, das volle Potenzial ihrer Ideen zu entfalten und hochwertige Bücher, vor allem für Kinder, zu schreiben, zu veröffentlichen und an das passende Publikum zu bringen.

Dein Projekt ist immer dein Projekt. Du erzählst die Geschichte, triffst Entscheidungen, nimmst Anregungen an oder nicht. Aber die Inspiration, die im Austausch mit anderen Kreativen entsteht, ist Gold wert.

Klingt gut? Dann lass uns auf dramaturgische Schatzsuche gehen und gemeinsam den Kern deiner Geschichte finden. Meld dich direkt für die nächste Kinderbuch-Werkstatt an oder schreib mir eine Nachricht. Ich berate dich von Herzen gerne kostenlos und unverbindlich zu deinem Projekt.